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Prinzip Excimerlaser.

Excimer ist die Abkürzung von "Excited dimer" (angeregtes Teilchen). Dieses angeregte kurzlebige Teilchen besteht aus zwei oder mehreren zusammenhängenden Atomen, die nicht chemisch miteinander verbunden sind.

Die für den Lasereffekt notwendige Besetzungsinversion ist beim Excimerlaser bereits durch die Bildung des Moleküls gegeben, da hierbei der Grundzustand nicht besetzt sein darf. Die Zerfallszeit der Moleküle liegt dabei im Nanosekundenbereich.

Der in der Augenheilkunde eingesetzte Excimerlaser besitzt als Molekül Argon-Fluorid (ArF), das beim Zurückfall auf das untere Energieniveau eine Wellenlänge von 193 nm emitiert (wissenschaftlich korrekt müßte der Ar:F Excimerlaser eigentlich Ar:F Exciplexlaser heißen, da es sich mit Argon und Fluorid um unterschiedliche Atome, "Heterodimere" handelt, dies wird jedoch in den meisten Publikationen nicht berücksichtigt und hat sich damit im Sprachgebrauch auch nicht durchgesetzt).

Das entstehende Laserlicht ist bei 193 nm so energiereich, dass der ArF-Excimerlaser die Moleküle aus der Hornhaut regelrecht herausschleudert. Da bei den modernen Excimerlaser dabei kaum thermische Effekte entstehen, kann die Hornhaut präzise lokal abgetragen werden, ohne dass eine Verbrennung der empfindlichen Kollagenfasern der Hornhaut auftritt.

Der in der Centro Klinik Oberhausen verwendete Ar:F Excimerlaser der Firma Wavelight ist dabei so schnell, dass für die Korrektur von 1 Dioptrie Hornhautbrechkraft nur 1,4 Sekunden benötigt werden. Durch das Scanning Spot System überlappt dabei jeweils nur 1 von 5 Laserpulsen und der Abtrag kann auf einige tausendstel Milimeter genau durchgeführt werden.

Der Vorteil des schnellen Abtrages liegt in der Verhinderung des Austrocknung der Hornhaut und einem dabei verbundenem sehr homogenem Behandlungsprofil.